"Während der Leipziger Buchmesse habe ich zwei Nächte im Hyperion verbracht. Die Lage ist top direkt am Hauptbahnhof, besser geht es nicht. Durch die großen Fenster hat man einen sehr schönen Ausblick, eine echte Augenweide. Zu hören ist es allerdings auch. 👂
Die Zimmer sind sehr gut ausgestattet. Besonders gefallen hat mir das Bedienungsdisplay am Bett, mit dem man Licht, Klima, „Bitte nicht stören“, Reinigung und vieles mehr steuern kann. Alles ein und ausschalten ist sehr komfortabel und angenehm.
Weniger gelungen ist die automatische Fußbodenbeleuchtung, die bei jeder Bewegung angeht und nachts extrem störend ist. Zudem war in der letzten Nacht eine defekt und hat die komplette Nacht geleuchtet
Die Minibar ist inklusive und top ausgestattet mit Erdnüssen, Softgetränken, Wasser und Bier. Kaffee und Wasserkocher gibt es ebenfalls, allerdings nur eine Steckdose für zwei Geräte, was man nicht verstehen muss.
Das Zimmerdesign ist Geschmackssache. Dieser rohe Rohbau Look mit sichtbaren Spuren von Handwerkerarbeit, Kleber und Spachtelmasse wirkt grau und unfertig. Die Baustellenwand ist schwer zu akzeptieren..
Das Bad überzeugt mit Regendusche, großem Spiegel und Fußbodenheizung im Duschbereich. Die gemeinsame Tür für Dusche und Toilette ist jedoch unpraktisch, besonders da die Toilette keine Fußbodenheizung hatte (oder diese nicht funktionierte).Bei der Ankunft fehlten Bademantel und Badeschlappen, dies wurde jedoch schnell und unkompliziert nachgereicht, guter Service.
Großer Fernseher mit HDMI Anschluss und hoteleigener Oberfläche, der viele Informationen bot und sogar eine direkte Kontaktmöglichkeit zur Rezeption ermöglichte.
Der Saunabereich ist angenehm,Bio-Sauna (60 °C) und finnische Sauna (90 °C) mit möglichen Aufgüssen sehr entspannend.
Verbesserungswürdig ist jedoch die Rutschgefahr im Duschbereich sowie die sehr offene Glasgestaltung der Duschen, die nicht jedem Gast Privatsphäre bietet.
Was mich jedoch am meisten enttäuscht hat, war das Frühstück für 29,90 €. Für den Standard eines gehobenen Hotels ist das eine Frechheit. Ich hätte genauso gut bei McDonald’s frühstücken können.
Das warme Buffet war kalt, Würstchen, Speck und Kartoffelecken wie bei McDonald’s Spiegel ein machen die auch. Als Saft kommt Fruchtnektar von Granini mit 50 % Frucht und 9,2 g Zucker pro 100 ml. Flüssiger Honig aus einer Tube. Und der „Lachs“ war billige Forelle.
Alles war in schönen kleinen Gläsern sehr fein portioniert, der Rest bestand aus eingelegten und konservierten Produkten. Die Brötchen waren klein, Laugenstangen halbiert und Brotscheiben wirkten wie aus Tüten ausgepackt. Aufschnitte gab es ebenfalls nur wenig."